
Vor etwas mehr als 2 Wochen habe ich mir Sorgen gemacht, wie der erste (Winter-) Urlaub mit Dustin wohl werden wird - bisher sind wir in den Weihnachtsferien immer zum SPORT-SKI-Fahren in Urlaub gewesen, diesmal mussten wir Rücksicht auf unseren groß geratenen Jung-Hund nehmen. Wenn ich gewusst hätte, wie problemlos unser großer sich in der ungewohnten Umgebung mit für ihn fremden Leuten einfügt! Während der Fahrt durfte er hinter dem Fahrer Platz nehmen, neben Julia, die das Ganze sichtlich genoss, ebenso wie Dustin, der die lange Kuschelei gerne mitmachte (vom Beifahrersitz war leider kein besseres Bild zu schießen):

Ich genoss es, nicht mehr "Power-Ski-Fahren" zu müssen: Lift rauf, Piste runter, nächster Lift, nächste Piste, kurz mal das Panorama bewundern, ebenfalls nur kurze Pause zum Pipi-machen oder zum Naseputzen, wir waren ja Sportler! Ich durfte mit Dustin unten im Ferienhaus bleiben, lange Spaziergänge machen, ein bischen Lesen, etwas mehr stricken - es ist mir gelungen, meine gesamten Wollkäufe mit ins Auto zu packen - wenn da nicht Mitte der Woche ein gräßlicher Magen-Darm-Virus zugeschlagen hätte - ich lag 1 Nacht und 1 Tag komplett flach, für die Rückreise war ich leidlich wieder erholt - es war kein allzu guter Abschluß für unsere tollen Ferien mit unseren lieben Freunden, die auch ihren Spaß an unserem Hund hatten. Alles in allem war es so schön, dass wir in den Pfingstferien wahrscheinlich wieder dort in Kärnten Urlaub machen, zum Wandern und Laufen ist es dort einfach nur schön!

Dustin genoss die langen Schnee-Spaziergänge genauso wie ich - einem Labrador kann es gar nicht zu kalt werden - und ich war gut eingepackt in meine Winterausrüstung.
Julias Mütze war das erste Teil, das ich fertig bekam:

Modell 15 aus der Filati Accessoires No 8,
2 Knäuel Lana Grossa Mille II
Nadelspiel Nr. 7, Rundstricknadel Nr. 8
Die Mütze hab ich für mich auch im Urlaub noch genadelt, allerdings hätte mich dieses Modell beinahe zum Wahnsinn getrieben: ich hab 3 x geribbelt, ehe mir das Ding endlich passte:
Beim ersten Mal gefiel mir das Muster nicht mehr (Slouchy Berret, Ravelry), neues Muster gesucht, umgerechnet, Original-Anleitung geändert, 2. Mal neu gestrickt: zu groß. Wieder geribbelt, 3. Mal: kleinere Nadeln, weniger Maschen: zu klein. Also ein 4. Mal angeschlagen, mit dickeren Nadeln, lockerer gestrickt und siehe da, schon war die Mütze auf 2 Stunden fertig. Ich kann nur sagen, das Material ist super, das ganze Ribbeln ist spurlos an der Wolle vorbei gegangen, sie sieht aus wie neu ;)!

Modell 24 aus Filati Accessoires Nr.8
3 Knäuel OnLine GondolaNadelspiel Nr. 7,
Rundnadel für die Zopfpartie Nr. 8
Dazu hab ich mir noch Fäustlinge nach eigenem Ausprobieren, ohne Anleitung gestrickt, die auf Anhieb passten! Es geschehen noch Zeichen und Wunder.....
Während der Autofahrt hab ich einen großen Teil des Loop-Schals gestrickt, den ich mir zum Mützen/Handschuhset ausgesucht habe:
Erst zuhause habe ich dann für meine Julia noch ein grünes Set gestrickt (dem Wunsch nach etwas Farbe kam ich gerne nach, bis vor kurzem war Selbstgestricktes für meine Tochter total uncool - erst die Mützen haben ihr wieder Lust auf Wolliges von mir gemacht). Sie hat mir auch gerne als Fotomodell gestanden/gesessen - so sehen die Teilchen wirklich besser aus, als nur auf den Tisch geklatscht und fotografiert!


Modell: aus mehreren Mützen-Anleitungen der Filati Accessoires Nr. 8 zusammengebastelt,
3 Knäuel Lana Grossa Bingo in grün,
Nadelspiel Nr. 5
Die Hand-Stulpen habe ich mit 2 Knäuel, genauso wie meine Gondola-Fäustlinge einfach so ohne große Anleitung angeschlagen, und passten auch auf Anhieb.
Jetzt hat mich auch noch der Socken-Strick-Virus gepackt - lange konnte ich mich wehren, aber davon ein anderes Mal!